Samstag, 14. November 2009

Cannabis kreuzen


Heute gibt es eine große Anzahl an Cannabis-Züchtungen, mit verbesserten Eigenschaften, je nach Verwendungszweck. Zum Outdoor-Anbau von Drogen-Hanf verwendet man gerne Kreuzungen mit Cannabis ruderalis, da Cannabis ruderalis sehr wiederstandsfähig ist. Kreuzungen aus Cannabis ruderalis und Cannabis indica haben den Vorteil, dass sie sehr klein bleiben und hochpotent sind. Die Züchter sind bemüht den THC-Gehalt zu erhöhen und die Zeit bis zur Blüte zu vermindern. Da die Bildung von Samen die Produktion von THC-reichem Harz stoppt, wird auch versucht Sorten, die keine Samen bilden zu züchten. Diese Sorten nennt man "Sinsemilla", was "ohne Samen" bedeutet. Auch Marihuana, das keine Samen enthält, nennt man Sinsemilla. Man kann es entweder durch die Verwendung von Sinsemilla-Sorten oder durch ein Aussortieren der männlichen Pflanzen erhalten. Letzteres bewirkt, dass die weiblichen Blüten nicht bestäubt werden und daher keine Samen bilden können. Dieses Verfahren ist allerdings nur bei Indoor-Zucht verlässlich.

Cannabis ruderalis


RuderalhanfDer Ruderalhanf wird nur etwa 30 - 60 cm hoch. Er hat kaum Verzweigungen und nur sehr kleine Blätter. Seine Blütenstände sind die kleinsten in der Hanffamilie. Auch sein THC Gehalt ist nicht besonders üppig: während bei Cannabis sativa etwa 70 % der Cannabinoide THC sind, sind es bei Cannabis ruderalis etwa 40 %. Verbreitung: heute von Kaukasus bis China auf sogenannten Ruderalstätten (steinige Standorte), Geröllfeldern oder Schuttflächen. Ursprünglich kam er nur im südöstlichen Russland vor. Er wurde vermutlich von den Skythen in die Mongolei eingeführt und hat sich dort verwildert.

Cannabis sativa

NutzhanfCannabis sativa wird bis zu 5 Meter hoch. Er ist sehr wenig verzweigt und besitzt von den drei Arten die größten Blätter. Die einzelnen Finger der Blätter sind sehr lang und schmal. Verbreitung: Cannabis sativa stammt entweder aus Mitteleuropa oder Zentralasien. Als Kulturfolger des Menschen verbreitete er sich schon im Neolithikum. Heute ist er auf der ganzen Welt sehr verbreitet. Als Wildpflanze ist er nicht bekannt.

Cannabis indica


Indischer Hanf
Der indische Hanf wird etwas über 1 Meter hoch und ist sehr stark verzweigt, wodurch sein Aussehen sehr dem eines Tannenbaues ähnelt. Seine Blätter sind oval und besonders breit. Er bildet die größte Menge an Blüten, die den größten Anteil an psychoaktiven Stoffen enthalten. Verbreitung: Nordindien, Afghanistan, Pakistan und dem Himalajagebiet.

Wenn Politik persönlich wird : Mariuhana statt Schmerzmittel


Es war nur ein Sprung ins Wasser, seitdem sitzt Frank Clemens im Rollstuhl. Bei seiner Therapie stellt sich heraus: Er verträgt keine Schmerzmittel. Deshalb fängt er an zu kiffen illegal. Jetzt kämpft er für die Freigabe.

Sehenswertes Video eines Patienten aus Bayern

Verarbeitung der Ernte"Fermentierung"

Fermentierung
Soll die Ernte weder gegessen noch zur Haschischproduktion eingesetzt werden, empfiehlt sich eine Fermentierung. Fermentieren heißt, durch Mikroorganismen das Chlorophyll der Hanfpflanzen zu zerstören und dadurch den Rauch angenehmer zu machen. Die zu fermentierenden Hanfpflanzenteile werden locker in ein verschließbare Tüte oder Gefäß gegeben, das mit einem Deckel abgeschlossen wird. Nach etwa drei Tagen beginnt die Fermentierung richtig in Gang zu kommen, das Gut wird in der Mitte warm und es stinkt. Das Gut sollte jetzt täglich auf Schimmelpilzbildung überprüft werden und alle zwei Tage aufgelockert werden, einmal die Woche sollte es längere Zeit gelüftet werden. Die Fermentierung ist beendet, wenn die vorher grünen Hanfpflanzenteile braun geworden sind. Dann werden sie endgetrocknet, das Endprodukt sollte wie normaler Tabak auch noch wenig Feucht sein. Wer es besonders eilig hat kann dem Gut Schnellkomposter zugeben. Hanfpflanzen zu fermentieren ist nicht schwer und läßt sich an beliebigen Hanfpflanzenteilen üben. Schimmel tritt dann nicht auf, wenn das Gut ausreichend warm (bei Zimmertemperatur) gelagert und gut belüftet wird. Sollten sich doch Komplikationen ergeben, werden die Hanfpflanzenteile schnell getrocknet, indem man sie Beispielsweise locker auf einer alten Zeitung ausbreitet.

Ernten der weiblichen Pflanze


Bis die Blüten der weiblichen Pflanze-nach umstellen der Photoperiode auf 12 Stunden-voll ausgereift sind,dauert es etwa. 6-8 Wochen-der Höchststand der Harzproduktion(bevor der THC-Gehalt wider abnimmt!!)-ist etwa 1-3 Wochen nachdem d. Wachstum nachgelassen hat erreicht.Die unteren Blüten-stände die weniger Licht erhalten,brauchen zur Ausreifung etwas länger.Um den Zeitpunkt des THC-höchstandes zu bestimmen,gibt es unter anderem folgende 3 Methoden:

Testrauchen
Beim rauchen,trocknet man in regelmäßigen abständen eine Blüte&raucht sie-mit klarem Kopf um erkennen zu können,ob d. High bereits den Höhepunkt erreicht hat&wieder zu sinken beginnt.
-diese Methode ist angenehm aber ziemlich unzuverläsig- bei jedem Testrauch müßten die gleichen Umstände(Körperliche Verfassung,Menge,..) herschen.

Mikroskop!
Mit einem Mikroskop von 20-30 x Vergrößerung,kann man mit wenig Blütenteilchen den Stand d.THC-Produktion erkennen-einfach ein winzig kleines&harzreiches Blütenteil unters Mikroskob legen & mit einem Licht bestrahlen-man sieht dann 3 verschiedene Arten von Drüsen:
I) die stielförmigen Trichome mit der mit dem runden Kopf-diese enthalten das meiste THC!!
II) kugelförmige Trichome
III) nur Stielförmige Trichome-diese enthalten den geringsten THC-Anteil

Dünger-Rückstände
Da der Zusatz von Dünger einen eigenartigen Geschmack(je nach Dünger-Chemie-Bombe) im
Marihuana entwickeln kann,sollte ca. 2 Wochen vor der Ernte das düngen eingestellt werden!
Ist das schon zu knapp,kann auch der Boden durchspült werden-das empfiehlt sich auch so-ab ca. 1 Woche vor der Ernte,um überschüßige Chemiekalien wegzuspülen.
Am Morgen(damit das Wasser bis zur Ernte verdunsten kann) überflüssige Rückstände an der Pflanze mit lauwarmem Wasser absprühen-die Harzproduktion&die bereits produzierten
Kristalle, beeinträchtigt das nicht.Am besten gegen Ende der Photoperiode Ernten-die Pflanze kann so über den Tag noch Harz produzieren!

Sobald sich an der Mehrzahl der I) steilförmigen Trichome,der erwähnte runde Kopf gebildet hat und die Drüsen noch transparent sind,hat der THC-Gehalt seinen höchststand erreicht-die Pflanze ist Erntereif!

Schnitt-Techniken
Am besten ist es,entweder die Zweige einzeln,dicht am Stengel abzuschneiden od. gleich die ganze Pflanze zu Ernten (außer man will noch eine Zweit-Ernte!-siehe unten). Beim abschneiden der Zweige,sollten die Blütenstände am Zweig belassen werden-um sie so zum trocknen aufhängen zu können.Entfernt man die Blätter zwischen den Blütenständen vorm aufhängen, hat man nachher weniger Arbeit-allerdings bieten die großen Blätter den empfindlichenBlüten einen gewissen Schutz v. Druck&Reibung.Eine einfache&schnelle Methode(bei Ungeduld oder vielen Pflanzen), ist einfach die ganze Pflanze abzuschneiden &so zum trocknen aufzuhängen -der Nachteil: das gesamte Wasser d.Pflanze muß durch die Stomata auf der Oberfläche der Blätter und Blütenkelche austreten,anstatt durch die abgeschnittenen Stengelenden zu verdampfen. Da sich die Stomata kurz nach der Ernte schließen, kann so noch weniger Wasser entweichen und der Trocknungsprozeß dauert noch längerentfernt man die großen Blätter,geht es ein bißchen schneller.

Dünger-Rückstände
Da der Zusatz von Dünger einen eigenartigen Geschmack(je nach Dünger-Chemie-Bombe) im
Marihuana entwickeln kann,sollte ca. 2 Wochen vor der Ernte das düngen eingestellt werden!Ist das schon zu knapp,kann auch der Boden durchspült werden-das empfiehlt sich auch so-ab ca. 1 Woche vor der Ernte,um überschüßige Chemiekalien wegzuspülen.
Am Morgen(damit das Wasser bis zur Ernte verdunsten kann) überflüssige Rückstände an derPflanze mit lauwarmem Wasser absprühen-die Harzproduktion&die bereits produzierten Kristalle, beeinträchtigt das nicht. Am besten gegen Ende der Photoperiode Ernten-die Pflanze kann so über den Tag noch Harz produzieren!